LiSA_konzept

Konzept


LiSA e.V. bietet 15 Ausbildungsplätze
im Rahmen der Benachteiligten-
förderung- SGB II, SGB III, SGB VIII - insbesondere für junge Frauen und junge Mütter im Alter zwischen 16 und 27
Jahren aus sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Lebenslagen. Sie können aufgrund ihres familiären
und sozialen Umfeldes, ihrer kulturellen Herkunft oder ihrer ökonomischen Situation Beeinträchtigungen erfahren haben. Durch negative Lern- und Schulerfahrungen und durch Probleme in ihrer persönlichen Entwicklung bedürfen diese jungen Menschen einer sozial-
pädagogischen Unterstützung.
Unser Ausbildungsteam, bestehend aus Ausbildungsmeistern, einer Sozial-
pädagogin und einer Stütz- und Förderlehrerin setzt an den Stärken und Kompetenzen der jungen Menschen an.
Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes gehen wir von den Fähigkeiten und Ressourcen des Einzelnen aus,
die gesamte Lebenssituation der jungen Menschen wird berücksichtigt.
Die Auszubildenden werden im Rahmen einer individuellen Förderplanung in
ihrer gesamten Persönlichkeits-
entwicklung unterstützt und erhalten
Hilfe zur Selbsthilfe. Der Abschluss der Berufsausbildung vor der Handwerks-
kammer bzw. Innung mit dem Gesellen-
brief als ein Baustein für eine
selbständige Lebensführung und die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit sind unsere Ziele. Bestandteil der Ausbildungen ist der projektinterne Stütz- und
Förderunterricht. Im Rahmen einer individuellen Förderung in Kleingruppen oder im Einzelunterricht werden schulische Defizite aufgearbeitet und eventuelle Lernblockaden werden gelöst. Der Unterricht wird handlungsorientiert gestaltet und mit dem Ausbildungsalltag der Werkstatt und den Anforderungen in der Berufsschule verknüpft, so dass die Kompetenzen für ein selbstgesteuertes Lernen verbessert werden. Eine intensive individuelle Prüfungsvorbereitung ist
Teil unseres Förderkonzeptes.
Bei einem entsprechend guten Abschlussergebnis kann auch der möglicherweise noch nicht vorhandene Haupt- oder Realschulabschluss erlangt werden. Die sozialpädagogische Begleitung zielt darauf, den jungen Menschen zu einem persönlichen und beruflichen Leben in eigener
Verantwortung und zu einer
selbständigen Lebensplanung zu befähigen. Die jungen Menschen werden bei der Bewältigung von individuellen Problemen, Konflikten und in Krisensituationen im Alltag und Beruf unterstützt. Sie erlernen Lösungsstrategien und entwickeln dabei persönliche und soziale Kompetenzen.
Die individuelle sozialpädagogische Unterstützung wird ergänzt durch gruppenpädagogische Angebote wie gemeinsame Paddeltouren, Segelreisen, Museumsbesuche etc.